Gießharz ist ein Kunstharz

Giessharz Stein

Ein Kunststein. Ein Stein mit bearbeitet
(c) hkb

Gießharz dient sehr oft dem Schutz von Teilen, gerade in der Elekronik. Durch die Umhüllung mit dem Harz soll das Eindringen von Feuchtigkeit ( oder anderes), oder sonstigen Fremdkörpern vorgebeugt werden.

Hier diese Tabelle über Giessharz, zeigt welche Formen von Harz und Härter es gibt:

  • Phenolharz
  • Acrylharz
  • PMMA
  • Epoxidharz
  • Polyesterharz

Um Gießharz verwenden zu können, ist es erforderlich dass auf Grundlage eines Rezeptes verschiedene Komponenten miteinander vermischt werden müssen. In der schreibt der Hersteller vor, in welchem Verhältnis das Harz, der Härter und der Beschleuniger mit einander vermischt werden müssen. Das Ganze kann dann noch durch Zugabe von Farbe, den Wünschen entsprechend .

Gießharz wird öfter mal erhitzt, um dadurch die Viskosität zu senken. Um dieses Harz leichter bearbeiten zu können, kann man es durch Vakuum entgasen. Dadurch ist eine saubere Verarbeitung möglich und unschöne Luftblasen und Feuchtigkeit werden entfernt.

Der Verguss des Gießharzes

Der Verguss erfolgt meist manuell, also per Hand, aber auch maschinell. Wichtig ist, darauf zu achten, dass das Harz nicht zu schnell in die Form gegossen werden darf, da es dann zu Lufteinschlüssen kommen kann, was dann wiederum unschön aussieht.

Das Teil, dass vergossen werden soll, sollte auf jeden Fall vorher auch auf die Verarbeitungstemperatur gebracht werden. Blasenfreie Vergüsse erhält man eigentlich nur, wenn das Gießharz unter Vakuum verarbeitet und vergossen wird. Diese blasenfreie Vergüsse sind gerade bei elektrischen Isolationseigenschaften wichtig, damit Teilentladungen vermieden werden.

Das Aushärten

Nach dem Verguss kommt das Härten. In der Regel und wenn keine Eile geboten ist, erfolgt die Härtung des Gießharzes selbständig. Das nennt man dann kalthärtendes Harz. Auch ist eine Härtung unter Ultravioletter Strahlung oder durch Feuchtigkeit möglich.

Bei Wikepedia kann man beispielsweise folgendes lesen: Beim automatischen Druckgelierverfahren (ADG) wird das Gießharz in der Form während des Aushärtens einem Überdruck von 2 bis 5 bar ausgesetzt. Dadurch wird ständig Material zur Schwundkompensation nachgepreßt. Mit dem Verfahren lassen sich sehr kurze Aushärtezeiten von 5 bis 15 min erzielen, andererseits sind aufwändige und teure Formen notwendig. Es findet deswegen Anwendung in der industriellen Serienfertigung von beispielsweise elektrischen Isolatoren.

Weiterhin erfolgt die Reaktion meist exotherm. Bei großen, kompakten Gießlingen kann das zu Problemen führen, wenn die Reaktionswärme aus Gießharzansammlungen nicht abgeführt werden kann und die Temperatur im Gießling zunimmt. Dies erhöht wiederum die Reaktionsgeschwindigkeit und damit auch wieder die Exothermie. Die Vernetzungsreaktion darf also abhängig von der Größe des Gießlinges nicht zu schnell ablaufen, um eine übermäßige Reaktionswärmeentwicklung und damit eine unkontrollierte Beschleunigung der Härtung zu vermeiden.

Musik auf Reisen

Musik beim ReisenSo war es früher: mit Musik auf Reisen

Menschen die die Musik lieben, ganz egal welcher Stil es auch sein mag, verzichtet nur ungern auf diese Unterhaltung. Ob man sich nun auf einer Geschäftsreise befindet oder in den Urlaub fährt, eine musikalische Unterhaltung ist einfach immer das A und O jeder . In den 70er Jahren hat der Musikfreund einfach sein Kofferradio, das sonst zu Hause auf dem stand, auf die Reise mitgenommen. Glücklich war, wer ein Transistorradio besaß, weil er kein so großes Gerät einpacken musste. Allerdings war der Empfang dieser Geräte nicht immer der beste. Später dann, machte der Kassettenrekorder das Rennen. Hier war man nicht mehr auf die Musik der Radiosender angewiesen. Auf den Kassetten wurde nur die Musik aufgenommen, die einem am besten gefiel. Während auf einer Kassette i.d. zwischen 30 und 90 Minuten Musik aufgenommen werden konnten, CD’s Unterhaltung von mehreren Stunden. Eine ausgezeichnete Klangqualität war das Non plus ultra dieser Geräte. Für unterwegs erwiesen sie sich nicht so praktisch weil sie noch immer eine beachtliche Größe hatten und noch relativ schwer waren. Außerdem waren sie sehr stoßempfindlich. Jeder Ruck schadete dem Abspielen eines Titels.

Die schließlich geboren, als der erste auf den Markt kam. Ein winziges Gerät mit sehr großem Speichervolumen, das mehrere Stunden beste Musikunterhaltung garantiert. Ideal also für unterwegs. Ob im Zug, im oder im Pkw ein kann überall mitgeführt werden. Fast unauffällig, wären da nicht die Kopfhörer mit ihren Kabeln zu sehen. Mit Klipsen, mit denen man die wenige Zentimeter großen Geräte an Hose oder Shirt befestigen kann, sind diese Geräte für Musik auf Reisen ideal. Ganz komfortabel ist der IPod. In verschiedenen Größen zu haben und mit mehreren Speicherkapazität, hat man für mehrere Tage beste Musikunterhaltung dabei. Die Fahrt mit einem IPod mit den Lieblingstiteln im schnellen ICE durch die Landschaft verspricht ein wahres Vergnügen. Durch die Musikberieselung ist man positiv abgelenkt. Ängste und Nervosität verschwinden, empfehlenswert für solche, die gerne von der Reisekrankheit aufgesucht werden. Manchmal ist man schneller am Ziel als man möchte, weil eben immer noch ein Titel kommt, den man gerne noch genießen möchte. Auch Handys bieten diesen Komfort, was jedoch wegen der schnellen Entladung ihrer Akkus auf längeren Fahrten nicht unbedingt ein Vorteil ist. In unserem mobilen Zeitalter ist es sehr wichtig, auch unterwegs Entspannung mit Musik auf Reisen zu finden.